KREFELDER SEGLER-VEREINIGUNG 33 e.V.
Mitglied Des Deutschen Segler-Verbandes
Stützpunkt Der KA
Mitglied Nr. 008 Im Seglerverband NW
Am Samstag, dem 05.09.2009, machten sich morgens um Punkt 10.00 Uhr, sieben verwegene Vereinsmitglieder der KSVg
auf den Weg in den „Hohen Norden“ , um in den folgenden Tagen das
Tiedengebiet der unteren Ems zu erforschen. Hierbei fiel schon zu Beginn
auf, dass im letzten Jahr, was Fahrzeuge und Ausrüstung betrifft,
mächtig aufgerüstet wurde.
Zwei nagelneue, gewaltige Stahlnachen, mit armdicken Scheuerleisten
waren entstanden, mit denen man den zu erwartenden Naturgewalten
begegnen wollte.
Ausgangs - und Endpunkt der diesjährigen Tour, sollte das kleine Örtchen
Weener sein, welches wir nach etwa drei Stunden Fahrt mit den
PKW-Gespannen erreichten.
Anschließend wurde noch geslippt, mit den Booten noch eine
Stadtrundfahrt gemacht, die Boote beladen und Weener unsicher gemacht.
Die diesjährigen Crews setzten sich aus zwei erfahrenen, altbewährten
Teams – Hilli und würger Karl, Josef und Andreas – als auch einer
Neukombination –Horschi, der diesmal mit dem Essen zufrieden war und
Hans, - sowie einem Einzelfahrer – dem stählernen Alex – zusammen.
Am nächsten Tag, um 15:00 Uhr war es dann endlich so weit. Die Ems hatte
genug Wasser, die Schleuse wurde geöffnet und wir konnten mit unserer
Expedition beginnen.
In den folgenden fünf Tagen durchfuhren wir Ortschaften wie Jemgum,
Emden, Aurich, Barßel, Leer und Bingum, wo wir von den Eingeborenen
stets freundlich empfangen wurden.
Größere technische Defekte haben, wenn man von Seerosen im Ansaugbereich
und Weidenzäunen in der Schraube absieht, keine mehr stattgefunden, was
die hervorragende Vorbereitung der Expedition dokumentiert.
Wir bewältigen in 36 Std. und 45 Min. Fahrzeit 17 Schleusen und 240
Kilometer.
Es war also, im Vergleich zu den Vorjahren, eine ruhige Tour und bei den
Crews kam das Verlangen auf, im Jahr 2010 mal wieder was Anspruchsvolles
zu unternehmen, für echte Kerle halt. Genauere Details hierfür werden in
gewohnter Form aber erst auf der Vatertagstour, 2010 festgelegt.
Dr. Andreas Haferbengs